Sonniges Wetter, milde Temperaturen. Klar denkt sich der ambitionierte Sportler da: Aufs Rad und quälen! Gedacht getan und losgeradelt. Die Freude war von kurzer Dauer... Das Treten wurde immer schwerer und mitten in einer einheitlich gekleideten Rentnertruppe mit Nordic-Walking Stöcken und teilweise erheblichem Körperumfang war erstmal Schluss für mich.
Schon wieder ein platter Reifen! Der Weg nach Hause war weit, das Werkzeug zwar zum Teil vorhanden, aber es fehlte eine Pumpe. Also auf zur nächsten Tankstelle. Erstmal 4 Bar auf den widerspenstigen Reifen und mit Vollgas nach Hause. 300 Meter später war alles hoffnunglos verloren. Wer sein Rad liebt der schiebt, also auf gings zur nächsten Tankstelle. Einen Kilometer später, strömte die Luft auch schon ins Rad. Natürlich ist auch die schlechteste Fahrt besser als zu schieben!
Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass die Luft sich ca. 10 Sekunden im Reifen hielt. Nach mindestens einem weiteren Kilometer schieben (ich war stinksauer!) kam ich dann auch endlich zu Hause an. Bilanz: 10 Minuten fahren, 30 Minuten schieben.
Mit Glück hatte das nächstgelegende Radgeschäft dann doch noch auf. Also schnell einen neuen Schlauch besorgt (dieses Mal aber die beste Marke!) und gleich reingebaut. Heute stehen die Zeichen auf Rache! Gleiche Route, gleiche Zeit. Wir werden ja sehen wir hier den längeren Atem hat! Krieg den Balästen, Friede den Hüten!
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