Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ein Tag in Freiburg

Nach dem ganzen Auszugsstress braucht man natürlich auch mal einen Tag "Pause". Was wäre da besser als sich in einer völlig überfüllten Stadt durch Geschäfte zu schlagen, auf der Suche nach einer laostauglichen Hose? Ich fand die Idee am Anfang auch recht gut *g*. Also auf die Räder, geparkt in der Innenstadt und auf in den Kampf. Als Einkaufsabstinenzler war ich sofort überfordert von den ganzen Leuten die im Konsumkampf versuchten schneller zu sein als ich. Immerhin waren wir zu zweit und konnten so ein paar Vorteile von Teamwork umsetzen, wie z.B. des allseits bekannten Doppeltanstellens an den Kassen. Meine Suche nach einer Hose war natürlich nicht von Erfolg gekrönt. Warum wollen die denn alle 40+ € für so nen Fetzen Stoff? In Paderborn habe ich 10-20 € gezahlt, in Neuburg nicht viel mehr.
Gut dann also auf zur Digicam! Die fachliche Beratung im Saturn ist natürlich immer allererste Sahne und so war ich guter Dinge mein Traumobjekt zu finden. Doch siehe da: Die gewünschte Kamera ist nicht da! Herr Schneider (oder so) war dann so freundlich und entpackte sie. Ich habe ein paar schöne Fettflecken hinterlassen, aber den Akku wollte Herr S. nicht einlegen.
Gut also raus aus dem Geschäft und erstmal Getränke besorgen. Meine alte Flasche wollte nicht in den Automaten, also habe ich es an der Kasse versucht. Eine nette Mittvierzigerin, die ihre besten Jahre schon gesehen hatte wollte meine Flasche aber natürlich nicht annehmen und schickte mich zum Automaten. Das war mir zu dumm und ich stand so lange vor der Kasse, bis sie das Ding selbst abgab (es funktionierte!). Das nenne ich mal Service ;)
Als wir dann zu den Fahrrädern zurückkamen musste ich feststellen, dass irgendjemand meinen kompletten Hinterbau demoliert hatte. Wie reißt man bitte einen Gepäckträger ab?
Mein Fazit des Tages: Einkaufen sollte man nie in Freiburg und außerdem: Manchmal ist Freiburg einfach nur scheiße!

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